MODERN FINANCE CHAIN
WHITEPAPER

Version 1.01

ZUSAMMENFASSUNG

Modern Finance Chain (MF Chain) baut an der Zukunft der Kryptowährungen. Durch die Partnerschaft mit Zahlungsanbietern und Händlern, baut MF Chain auf der Wertschöpfung durch null Handelsgebühren auf und bietet gleichzeitig innovative Belohnungen für Verbraucher und Händler. MF Chain ist speziell dafür geschaffen, für alle an Handelstransaktionen beteiligten Parteien einen Mehrwehrt zu schaffen. Wir helfen dabei, eine digitale Wirtschaft zu erschaffen, in der Verbraucher die Fähigkeit haben werden, Produkte und Dienstleistungen mit jeder beliebigen Kryptowährung zu kaufen. Dies wird ermöglicht durch die Implementierung einer gemeinschaftlichen Plattform, auf der App-Entwickler ein unterstützendes Umfeld mit mehrsprachiger Kompatibilität und einer gebrauchfertigen Smart-Contracts-Bibliothek finden werden.

Unsere Roadmap sieht die Entwicklung und Inbetriebnahme des MF-Mainnet vor, unserer unabhängigen öffentlichen Blockchain, die ein BFT/POS Konsens-Modell und ein einzigartiges Masternode-Anreizprotokoll verwendet. Außerdem wird MF-Mainnet die Entwicklung privater Blockchains auf Unternehmensniveau ermöglichen, chainübergreifende Transaktionen mit Atomic-Swap, Multi-Blockchainintegration und ein verifiziertes Digitale-Identität-System. Wir glauben, dass die Zukunft der Blockchaintechnologie nicht unwiderruflich an ein eigenes Token gebunden ist. MF-Mainnet ist daher als währungsagnostisches System gebaut, das sowohl mit oder ohne tokenisierte Wirtschaft funktioniert. Allerdings bietet MF-Mainnet aber auch die Flexibilität, Transaktionen mit einer großen Bandbreite Kryptowährungen durchzführen, bspw. BTC, LTC, NEO, ETH, etc., sodass ICOs von den Beschränkungen befreit werden, denen sie im Prozess ihres initialen Launchs begegnen.

MF Chain baut an der  Zukunft der Blockchain, die mit unserer Verbraucher-Händler-Zahlungslösung und unserem Belohnungsprogramm beginnt. Grundsätzlich ist es unser Ziel, den Nutzen von Kryptowährungen allgegenwärtig zu machen. Wir helfen Kryptowährung dabei, mehr zu sein als nur ein Investitions-, Handels-, oder Spekulationsinstrument. Verbraucher, Händler und Unternehmen, kleine wie große, werden nun von der Bequemlichkeit und Sicherheit, die Kryptowährungen und die Blockchain bieten, profitieren.

GEGENWÄRTIGER HÄNDLER-ZAHLUNGSSYSTEMMARKT

Der weltweite Markt für mobile Zahlungen soll Prognosen zufolge bis 2019 einen Wert von $1 Milliarde überschreiten. Diese Prognose wird gestützt von einer wachsenden Kundenpräferenz für digitale Zahlungssysteme und der allgemeinen Zunahme der Verwendung mobiler Geräte, um für Waren und Dienstleistungen zu bezahlen.1 Es gibt einige wichtige Markttreiber innerhalb des Händler- und Verbraucherzahlungssystemmarkts, von denen jeder im Folgenden kurz diskutiert wird.

Weltweiter E-Commerce ist im Wachstum begriffen

Verkäufe aus dem E-Commerce nehmen weltweit beständig zu. 2017 übertrafen E-Commerce-Verkäufe die Marke von $2,2 Billionen; diese Zahl soll sich bis 2021 sogar auf $4,5 Billionen verdoppeln.2 In Bezug auf den gesamten Marktanteil umfasste E-Commerce ungefähr 10% des gesamten weltweiten Einzelhandelsumsatzes 2017 und wird voraussichtlich weitere 5,4% über die nächste drei Jahre wachsen.3 Somit steigert sich der gesamte weltweite Einzelhandelsumsatz durch E-Commerce stetig.

Weltweiter E-Commerce-Umsatz (in Milliarden USD)

Bar Chart

  • Global E-Commerce Sales (in billion U.S. dollars)

Source: Statista, 2018

Amazon und Alibaba sind zurzeit die weltgrößten E-Commerce-Einzelhändler, wobei Amazons direkter Traffic bei über 2 Milliarden pro Monat liegt, noch über den 216 Millionen von Alibaba. Amazon liegt beim weltweiten Traffic auf Rang 19, während Alibaba kontinuierlich von Rang 253 der weltweit beliebtesten Seiten aufsteigt.5 Einem PwC-Bericht von 2017 zufolge, wählten 56% von 24.000 befragten Shoppern, Amazon.com als ihren E-Commerce-Einzelhändler.6 Außerdem, obwohl der weltweite E-Commerce sowohl Desktop- als auch Mobile-Shopper einschließt, ist Mobile dabei, die vorherrschende Methode für Online-Einkäufe zu werden.7,8

Handelsanreize für Verbraucher

Trotz der Dominanz der zwei E-Commerce-Giganten auf dem E-Commerce-Marktplatz, ziehen es die meisten Kunden vor, im Laden einzukaufen.9 Es gibt jedoch Vorbehalte gegenüber der Ladeneinkaufs-Präferenz. Bei einer Befragung durch American Express 2017, äußerten 79% der Kunden, die angaben, eher Käufe im Laden zu tätigen, dass sie in Betracht ziehen würden „ihre Einkäufe online zu erledigen, wenn es das Angebot gäbe, diese kostenlos liefern zu lassen.“10

Zusätzlich hatten 73% der Befragten innerhalb der vergangenen 12 Monate einen Onlinekauf getätigt und 75% würden online einkaufen, wenn ihnen Rabatte gewährt würden.11 Exklusive Prämien würden 50% der Befragten dazu motivieren, einen Onlinekauf statt eines Ladenkaufs zu tätigen. Zusammengefasst gibt es Anreize, die es vermögen, Kunden weg von der stationären Kauferfahrung und hin zu Onlinekäufen zu bewegen.

Es gibt jedoch einen weiteren einflussreichen Faktor bei Verkäufen im Einzelhandel (online und persönlich). Die Verfügbarkeit und Bandbreite schneller und sicherer Zahlungsmethoden, einschließlich Kreditkarten, Debitkarten und digitaler Zahlungsmethoden wie PayPal und Apple Pay sind essentiell, um ein reibungsloses Kundenerlebnis zu garantieren.

Kreditkarten, Debitkarten und Digitale Zahlungsmethoden

Wie von Capgemini berichtet, beliefen sich die gesamten bargeldlosen Transaktionen 2017 weltweit auf $522 Milliarden und werden wahrscheinlich im Laufe der nächsten zwei Jahre $725 Milliarden erreichen.12 Schwellenländer in Asien werden den Großteil des bargeldlosen Transaktionswachstums vorantreiben; aber andere Regionen, bspw. Europa, Nordamerika, Lateinamerika und CEMEA (Zentral- und Osteuropa, Nahost, Afrika) werden zwischen 4% und 10% der erwarteten jährlichen Wachstumsrate (CAGR) bis zum Jahr 2020 beisteuern.13 Mobile Zahlungen werden kontinuierlich weiterwachsen bei einer CAGR von etwa 22%, was durch die zunehmende Verbreitung mobiler Endgeräte und mobiler Zahlungsanwendungen gestützt wird.14

Somit wird Bargeld, der ehemalige „König“ der Zahlungsmethoden, zügig entthront und auch eine Untersuchung des TSYS zeigt die Umstellung der Kunden von Bargeld zu Kredit- und Debitkarten: 40% der Befragungsteilnehmer gaben an, dass Kreditkarten ihre Hauptzahlungsmethode waren und 35% gaben an, dass Debitkarten das Mittel ihrer Wahl wären, um Einkäufe zu tätigen.15 Bargeldverwendung wurde nur von 11% genannt, was dennoch eine leichte Verbesserung gegenüber 2014 darstellt, wo diese Zahl bei 9% lag.16

Kreditkarte
Debitkarte
Bargeld

Consumer Payment Method Preference from 2013 to 2016

  • Credit Card
  • Debit Card
  • Cash

Quelle: TSYS 2016 U.S. Consumer Payments Study

Ein weiteres wichtiges Detail muss berücksichtigt werden: Debitkarten werden hauptsächlich für „alltägliche Transaktionen“ genutzt, wie den Einkauf von Lebensmitteln und das Bezahlen von Rechnungen. Kreditkarten hingegen werden eher für größere Anschaffungen verwendet, die „typischerweise Ermessensausgaben darstellen“, bspw. Urlaubsreisen, Restaurantbesuche und Online-Shopping.18 Unter der Berücksichtigung, dass Kunden für andere digitale Zahlungssysteme, einschließlich PayPal und Apple Pay, entweder eine mit dem System verlinkte Bankkarte oder ein Bankkonto haben, wird die Verwendung von Debitkarten für spezielle Anschaffungen jedoch eher undurchsichtig.

PayPal and

Apple Pay

Das digitale Zahlungssystem von PayPal ist eines der bekanntesten und hat zurzeit 227 Millionen aktive registrierte Nutzerkonten weltweit.19 Seit Dezember 2017 akzeptieren 37% der nordamerikanischen Einzelhändler PayPal als Zahlungsmethode für Waren und Dienstleistungen und weitere 34% planen, PayPals System innerhalb der nächsten drei Jahre zu übernehmen.20

Apple Pay gewinnt ebenso rasch an Fahrt auf Einzelhändlerseite, wo 37% der Händler angaben, dass sie Apple Pay für Kundenkäufe zulassen und weitere 40% es wahrscheinlich im Laufe der nächsten drei Jahre in ihr Zahlungssystem integrieren werden.21 Im Rennen um die Gunst der Kunden hingegen, ist Apple Pay abgeschlagen. Einem von Market Force 2017 vorgelegten Bericht zufolge, war für 67% der 6500 befragten Bankkunden PayPal erste Wahl, um digitale Zahlungen zu tätigen. Apple Pay wurde nur von 39% der Befragten gewählt, was einen Rückgang um 5% im Vergleich zu 2016 darstellte.22

Digitale Zahlungspräferenz der Kunden 2016-2017

  • Google Wallet
  • Android Pay
  • Apple Pay
  • PayPal
  • Other

Quelle: TSYS 2016 U.S. Consumer Payments Study

Da die Zahl alternativer Zahlungsmethoden gewachsen ist, sind traditionelle Mittel der Online-Zahlung wie Kreditkarten im Niedergang, da sie mit Wettbewerbern konkurrieren, die nutzerfreundlicher, sicherer und günstiger sind.23 Wie Koley berichtet, wird das Duopol von Via und MasterCard, obwohl es nach wie vor gesunde Wachstumsraten aufweist (jeweils 9,5% und 9,6%) und die bevorzugte Methode für (offline) Point-of-Sale- (POS) Transaktionen ist, von Firmen wie JCB und UnionPay weit übertroffen (jeweils um 20,7% und 44,8% gewachsen).24

Dies weist auf ein geändertes Kundenverhalten hin sowie eine als umsetzbar wahrgenommene Alternative zu Kreditkarten und einen allmählichen Wandel im Zahlungsmarkt.25 Wie bereits diskutiert, ist PayPal, was ursprünglich für die Ermöglichung von eBay-Transaktionen vorgesehen war, mittlerweile einer der bedeutendsten Player im Bereich der Online-Zahlungen.26 Zusätzlich bieten neue Firmen, die komplett anderen Industrien entstammen als dem Bankingbereich, wie Google und Apple, Lösungen an, die bereits ein gesteigertes Niveau an Nutzerakzeptanz und Verbreitung, sowohl gesellschaftlich als auch bei Unternehmen haben.27

Zusammenfassung der Marktanalyse

Abschließend lässt sich sagen, dass die Akzeptanz digitaler Zahlungen sowohl für Kunden als auch für Händler steigt. Dennoch sind Kreditkarten und Debitkarten die Hauptmethoden für Online- und digitale Einkäufe. Es scheint sicher zu sein, dass mit der Weiterentwicklung der Technologie und der Durchdringung des Markts mit Wearables, kontaktlosen Zahlungssystemen, blockchainbasierten Zahlungssystemen und Kryptowährungen, disruptive Veränderungen bei Händler-Verbraucher-Transaktionsprotokollen unmittelbar bevorstehen. Es gibt jedoch Herausforderungen sowohl mit derzeitigen Zahlungssystemen als auch der Nutzung von Kryptowährung als Methode für Peer-to-Peer-Zahlungen. Im Brennpunkt dieser Bedenken stehen Transaktionskosten und Sicherheit.

TRADITIONELLE HERAUSFORDERUNGEN VON ZAHLUNGSSYSTEMEN

Hohe Transaktions- und Bearbeitungsgebühren

Belohnungen und Ermäßigungen sind starke Anreize für Kunden. Einem Bericht von TSYS zufolge, wählte eine Mehrheit der Kreditkartennutzer (59%) eine Kreditkarte, abhängig von der Art der Belohnung, die für ihre Benutzung geboten wurde.28 Das Angebot von Cash-Back und Ermäßigungen bei bestimmten Händlern, wurde als besonders „nützliches“ Element einer Kreditkarte angesehen.29 Es gibt einen klaren Kundentrend, der sich hauptsächlich auf Kosten konzentriert.

Einzelhändler sind jedoch selbst zwischengeschaltete Kunden innerhalb der Bezahlvorgangskette. Kreditkarten-Bearbeitungsgebühren hängen von jedem Glied in der Transaktionskette ab, vom Zahlungs-Gateway, Kreditkartenprozessor, Kreditkartenaussteller und der ausstellenden Bank; die durchschnittliche Rate liegt jedoch zwischen 1,5% und 3,5% pro Transaktion.30 Dies enthält noch nicht die Zahlungs-Gateways oder Kreditkarten-Bearbeitungsgebühren, welche sich auch unterscheiden können und durch die vertragliche Vereinbarung zwischen Händler und Zahlungssystemanbieter bestimmt werden.31

So haben Einzelhändler zwei Möglichkeiten: die Kosten an den Kunden weitergeben oder den Verlust selber tragen. Mit der wachsende Nachfrage nach schnelleren, effizienteren und hochsicheren Zahlungsmethoden, steigt auch die Belastung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), mit technologischen Innovationen und den damit verbundenen Kosten mitzuhalten. Dies wird weiter verschärft durch die Minderung des Risikos von Rückbuchungen und der Wahrscheinlichkeit, Betrug durch sowohl Kunden als auch Möchtegern-Hackern zu unterbinden.

Rückbuchungen und Betrug

Rückbuchungen erfolgen, wenn ein Kunde eine Transaktion entweder durch seinen Kreditkartenaussteller, seine Bank oder digitalen Zahlungsdienstleister anfechtet. Jeder Zahlungsdienstleister befolgt ein spezielles Regelwerk um eine Rückbuchung zu bewilligen. Obwohl dies dabei hilft, auf Händlerseite der Transaktion Betrug zu reduzieren, können Rückbuchungen auch als Mittel für betrügerische Einkäufe genutzt werden, bei denen Einzelhändler auf den Kosten der Ware und/oder Dienstleistungen, zusammen mit der vom Zahlungsprozessor, der Bank oder dem Kartenaussteller erhobenen Transaktionsgebühr, sitzen bleiben.

2016 lag der geschätzte Umsatzverlust durch Rückbuchungen bei $6,7 Milliarden von denen 71% durch „freundlichen-/Rückbuchungs-Betrug“ verursacht wurde.32 Freundlicher Betrug ist ein Begriff der verwendet wird für Kunden, die Waren oder Dienstleistungen online kaufen und ihre Kartenaussteller oder Bank davon überzeugen, die Transaktion zu stornieren und eine Rückerstattung zu erhalten. E-Commerce ist besonders anfällig gegenüber freundlichem Betrug, da es schwierig ist kartenlose Transaktionen (CNP) zu verifizieren.33

Wenn wir den beständigen Anstieg an Datenschutzverletzungen miteinbeziehen, der zu Identitätsdiebstahl und der Übernahme von Finanzkonten führt, ist es klar, dass das gegenwärtige Zahlungsverkehrssystem massive Mängel hat, die zu bewältigen Einzelhändler und Kunden viel Zeit und Geld kostet. Folglich betrachten Banken, Einzelhändler und Kunden Kryptowährungen und die hochsichere zugrundeliegende Blockchaintechnologie als mögliche Lösung.

DER KRYPTOWÄHRUNGSMARKT

Das Kryptowährungsphänomen hat der Welt einen verblüffenden Anwendungsfall für Blockchaintechnologie geliefert. Tatsächlich übertrifft die gesamte Marktkapitalisierung aller aktiven Kryptowährungen das BIP von über 100 Ländern.34, 35 Während Regierungen noch mit dem wer, was, wo, wann, warum und wie der Regulierung verschiedener Aspekte des Kryptowährungsmarkts ringen, bspw. Exchanges und ICOs, gehen andere Industrien wie Bank- und Finanzdienstleistungen mit einem Fokus auf der Vereinfachung von zwischenbanklichen und bankinternen Transaktionen voran. Trotz der Popularität von Kryptowährungen bei Investoren und Spekulanten, gibt es Hindernisse, breite Anerkennung als Zahlungsmethode für Waren und Dienstleistungen zu erhalten. Das Hauptproblem dabei, Kryptowährungen als Händler-Verbraucher-Zahlungsmethode zu integrieren, ist Volatilität. Obwohl die Argumente, dass Fiat-Währungen lediglich eine zentralisierte Form digitaler Währungen seien, die ihre Stabilität dem Eingriff von Regierungen verdanken glaubhaft klingen, ist der grundlegende Faktor in der andauernden Vorherrschaft von Fiat die Wertstabilität. Obwohl Volatilität bis zu einem gewissen Grade als vorteilhaft für Trader und Spekulanten betrachtet werden kann, haben starke Wert-Anstiege oder -Abfälle abschreckende Wirkung auf Händler- und Kundentransaktionen. So kündigte Stripe kürzlich an, dass es Bitcoinzahlungen künftig nicht mehr akzeptieren würde, da „bis die Transaktion bestätigt ist, Fluktuationen des Bitcoinpreis dafür sorgen, dass sie für den ‚falschen’ Betrag sind.“36

Weitere Bedenken gibt es wegen Kryptotransaktionskosten und der Transaktionsbearbeitungszeit. Besonders über Bitcointransaktionskosten gibt es zahlreiche Beschwerden. Hier haben Kryptowährungsenthusiasten sowohl drastische Anstiege (durchschnittlich $34 im Dezember 2017) als auch Abfälle (auf weniger als $1) innerhalb eines Zeitraums von zwei Monaten erlebt.37

Die Transaktionsbestätigungszeit ist ein weiteres unstabiles Element, das Bitcoin38 und anderen blockchainbasierte Zahlungssysteme noch zu lösen haben. Zurück zu Stripes Bitcoin-Abschaffung: „Transaktionsbestätigungszeiten sind substantiell gestiegen; dies hat wiederrum zu einer erhöhten Zahl an fehlgeschlagenen Transaktionen geführt“. Damit Kryptowährungen eine tragfähige Zahlungsmethode für Waren und Dienstleistungen sein können, folgt daraus, dass sie wertbeständig und so schnell wie, wenn nicht sogar schneller, als traditionelle zentralisierte Zahlungssysteme sein müssen. Wie in den vorangegangenen Abschnitten dargelegt, zeigen Kunden eine gesteigerte Bereitschaft alternative Zahlungsformen zu verwenden, wenn man ihnen ein sicheres und zuverlässiges System mit niedrigen Transaktionskosten, Belohnungsanreizen und Wertbeständigkeit der genutzten Währung bietet. Zu diesem Zweck hat MF Chain eine tragfähige Lösung entwickelt.

DIE MODERN FINANCE CHAIN

Modern Finance Chain ermöglicht es Verbrauchern, Waren und Dienstleistungen von Einzelhändlern zu kaufen, was ein kostengünstiges Kryptowährungs-Zahlungsökosystem erschafft, das sowohl Verbrauchern als auch Einzelhändler belohnt. Wir erschaffen ein nachhaltiges Kryptowährungs-Zahlungssystem, das konsistente Wertschöpfung für Einzelhändler und Verbraucher schafft und so den Zahlungssystemproblemen traditioneller Einzelhändler-Verbraucher-Zahlungstransaktionsprotokolle entgegenwirkt.

Einzelhänder-Belohnungssystem

Einzelhändlern wird ein Nachlass von 1% auf ihr komplettes Kryptowährungsvolumen in Form von MFX-Tokens gewährt. MFX-Tokens werden mit $1 pro Token oder ihrem gegenwärtigen Wechselkurs bewertet, je nachdem was zum Zeitpunkt der Abrechnung höher ist. Jeden Monat werden die Auszüge der Händler, ausgehend von den Berechnungen des vergangenen Monats evaluiert. Die Auszugsbewertung schließt am letzten Tag jeden Monats ab. Belohnungszahlungen werden am 7.

Tag jeden Monats getätigt. Dazu ein Beispiel: Ein Einzelhändler wickelt Kryptowährungszahlungen im Wert von $1 Mio. über MF Chain-Zahlungslösungen vom 1. Bis zum 31. Januar ab. Am 7. Februar wird der Händler mit 5000 MFX-Tokens direkt in seine digitale Wallet belohnt. Diese Tokens können als betrieblicher Vermögenswert gesammelt oder gegen USD auf dem freien Markt eingetauscht werden.

Von den Händlern kontrollierbare Einstellungen ermöglichen es ihnen die Kryptowährung, die sie erhalten haben entweder zu halten oder diese sofort gegen eine Abrechnung mit Fiatwährung einzutauschen, die am nächsten Tag ihrem Bankkonto gutgeschrieben wird. Die Händler haben komplette Kontrolle über ihre Mittel, ganz ohne das Risiko von Rückbuchungen oder Rücklagen.

  • Keine Rückbuchungen
  • Keine Verrechnungsgebühren
  • Keine Assessment-Gebühren
  • Keine Zahlungs-Gateway-Gebühren
  • Nahezu sofortige Liquidität
  • Belohnungsprogramm bezahlt den Händler
  • Bequeme Transaktionen über Grenzen hinweg
  • Neue Gelegenheiten – Hochrisiko-Händler können nun digitale Zahlungen ohne hohe Gebühren oder Rücklagen akzeptieren

Verbraucher-Belohnungssystem

Neben dem wertvollen Serviceangebot, mit Kryptowährung beim Lieblingshändler zu bezahlen, werden Verbraucher auch auf andere Arten belohnt. Die Kryptowährung-Zahlungsoption enthält einen Aufpreis um Umrechnungsgebühren der Händler zu decken. Wenn jedoch mit MFX-Tokens gezahlt wird, wird der Aufpreis erlassen. Der Händler-Aufpreis wird vom Händler zwischen 0,5 und 3% festgelegt. Der Aufpreis wird dem Händler in MFX-Tokens ausgezahlt. Wenn ein Verbraucher MFX-Tokens bei dem Händler per MF Chain-Prozesslösungen ausgibt, wird dem Verbraucher 1% Nachlass direkt an seine Wallet ausgezahlt. Nachlasszahlungen erfolgen monatlich.

Nutzung durch Verbraucher

  1. Der Verbraucher fragt eine Überweisung per Kryptowährung an.
  2. Der Kassierer trägt die Gesamtkosten in das MF Chain-Endgerät ein und zeigt dem Verbraucher einen QR-Code auf dem Bildschirm.
  3. Der Verbraucher scannt den Code mit einer beliebigen, verfügbaren Kryptowährungs-Wallet-App auf seinem Handy/Endgerät ein.
  4. Die Transaktion wird nach wenigen Sekunden bestätigt.

Vorteile für Zahlungsprozessoren

  • Gesteigerte Marge: Sammeln Sie 100+ Basispunkte.
  • Erweiterter Kundenstamm: Unternehmen bieten mit der Annahme von Kryptowährung ein einzigartiges Leistungsversprechen.
  • Neue Branchen: Hochrisiko-Händler oder Händler die keine Kreditkarten akzeptieren können, können nun digitale Zahlungen akzeptieren.
  • Gesteigertes Volumen pro Händler.
  • Processing-Partner erhalten eine großzügige MFX-Tokenzuweisung.

MFX-Belohnungspool

Der MF Chain-Belohnungspool besteht aus 75 Mio. MFX-Tokens und das Rabatt-Programm wird 5 Jahre oder mehr fortlaufen. Zusätzliche Belohnungspools werden dem Programm in dem Maße hinzugefügt, wie sich Partnerschaften mit anderen Projekten entwickeln. So kann zum Beispiel ein vielversprechendes Blockchainprojekt anfragen, dem Belohnungspool Tokens zuzuteilen und so ihr eigenes Token sofort in echte Geschäftstransaktionen zu injizieren. Dies wird es Händlern und Verbrauchern erlauben, mehrere Token-Belohnungen für eine einzige Transaktion zu erhalten. Die Partnerschaften werden das Programm wahrscheinlich auf Dauer verlängern.

Mit dem Launch des MF-Mainnet, wird das MFF-Token innerhalb des Belohnungsprogramm den Platz des MFX-Token einnehmen und Händlern und Verbrauchern Treibstoff für MFM zu liefern.

TECHNOLOGISCHES ÖKOSYSTEM

MF Chain-Smart-Contracts für Tokens und das ICO

Smart-Contracts sind essentieller Teil der dezentralisierten Anwendungen, und der dezentralisierte Teil der MF Chain-Businesslogik ist in Form von Smart-Contracts geschrieben. Wir verwenden die Open Zeppelin Bibliothek um sichere Smart-Contracts auf Ethereum in der Solidity Programmiersprache zu schreiben. MF Chain-Smart-Contracts sind:

ICO_Controller

Ziele des Contracts sind:

  • Accounts auf die Whitelist hinzufügen/davon zu entfernen (nur gewhitelistete Accounts werden in der Lage sein, Tokens zu kaufen).
  • Belohnungen für Entwickler hinzuzufügen.
  • Die Zahl der am ICO teilnehmenden Accounts zu zählen.
  • Die Rückerstatt des Ethers der Nutzer, falls das ICO nicht die Soft Cap erreicht.
  • Die Freigabe der Tokens für Entwickler und Marketing an zufälligen Zeitpunkten.
  • Die Schaffung von ICO-Contracts mit benutzerdefinierten Parametern.

ICO_Crowdsale

Es handelt sich hierbei um einen Standard-ICO-Contract mit einigen zusätzlichen Funktionen wie Whitelisting und Token-Treuhandverschluss.
Er prüft beim ICO-Controller-Contract, ob ein Account, der Tokens kaufen möchte gewhitelistet ist. Hat außerdem die Fähigkeit, unverkaufte Tokens zu verbrennen.

Holder

Ein im Besitz Mehrerer befindlicher Contract, der 50% des während des Token-Verkaufs aufgenommenen Ethers hält. Der Contract gibt Mittel erst dann frei, wenn die Besitzer dies basierend auf einer Treuhandvereinbarung bestätigen.

Token

Der Token-Smart-Contract ist eine Standard-ERC20-Implementierung mit ERC223-Zusätzen, die die Token-Inhaber gegen unbeabsichtigten Tokenverlust absichern, falls diese an einen ungeeigneten Contract geschickt werden. So werden Transaktionsereignisse vereinfacht.

Händler-Account-Datenbank

Die Händler-Account-Datenbank ist der Backend-Kernbestandteil der MF Chain-Plattform. Einzelhändler registrieren ihre Accounts und passen die Einstellungen ihrer herkömmlichen Bankkonten und ihrer Krypowährungs-Wallets ans. Aus Sicherheitsgründen speichert die Datenbank nicht die privaten Schlüssel der Kryptowährungs-Wallets der Händler. Weder erstellt die Plattform Kryptowährungs-Wallets, noch verwaltet sie diese. Nur die öffentliche Wallet-Adresse wird gespeichert. Händler können ihrer Wallet einen Namen geben, ihre Kryptowährungsoperationen auf dem POS aktivieren oder deaktivieren, minimale und maximale Verbraucher-Transaktionsmengen und Vergütungsoptionen konfigurieren, etc. Die nicht abgeschlossene initiale Liste unterstützter Kryptowährungen umfasst:

  • BTC
  • ETH
  • LTC
  • MFX

Händler haben die volle Kontrolle über ihre Kryptowährungs-Wallets, da sie die privaten Schlüssel weder teilen, importieren noch auf der MF Chain-Plattform hochladen.

MF Chain REST API

Eine weitere Backend-Komponente der MF Chain-Plattform ist das REST API, das mobilen POS-Client-Apps erlaubt mit der Plattform zu interagieren. Die Händler-Web-App und die mobile POS-App verwenden das REST-Protokoll um mit dem Backend zu kommunizieren. API-Endpunkte für die mobile App schließen Auftragserstellung, das Nachverfolgen des Kryptowährungs-Transaktionsstatus, Abruf von Wechselkursen und vieles mehr ein.

Die MF Chain-API ist mit den APIs der führenden Kryptowährungs-Exchange-APIs integriert, um Wechselraten der Kryptowährungen abzurufen. Die API ist außerdem mit Drittanbietern integriert, um Kryptowährungsaustausch mit Fiattransaktionen direkt zum Bankkonto des Händlers zu gewährleisten.

MF Chain Mobile POS Client App

Einzelhändler können eine kostenlose mobile App herunterladen, die jedes mobile Endgerät in ein voll funktionstüchtiges Point-of-Sale-System mit allen MF Chain-Funktionen verwandelt.

Einmal autorisiert, kann die App Aufträge erstellen und Kryptowährungen, entsprechend der Einstellungen des jeweiligen Accounts, in der Wallet des Händlers annehmen. Sowohl Android als auch iOS-Plattformen werden unterstützt. Für die beste Nutzererfahrung wird die Verwendung eines Tablets empfohlen; die App ist jedoch auch vollständig kompatibel mit Smartphones.

Der Ablauf ist für die Nutzer genauso einfach wie mit Kreditkarten-Point-of-Sale-Terminalen (POS): die Auftragssumme wird eingegeben, der Nutzer wählt seine bevorzugte Kryptowährung und erhält den QR-Code, um die Zahlung mittels der mobilen Wallet-App auf seinem Smartphone abzuschließen. Nach Abschluss der Zahlung kann der Händler den Transaktions-Bestätigungsstatus einsehen. Das System kann so konfiguriert werden, dass es auf eine beliebige Zahl an Konsens-Knotenpunkt-Bestätigungen, gemäß der Händlereinstellungen, zurückgreift, um erfolgreiche Zahlungen festzustellen.

MF Chain Technische Evolution

MF-Mainnet

Mithilfe der Zahlungsverarbeitungsschicht als Trittstein, wird MFC eine unabhängige öffentliche Blockchain mit integrierter Smart-Contract-Plattform bereitstellen. MF-Mainnet wird eine Blockchain wie keine zweite sein, die ihre Möglichkeiten direkt in den Handelsstrom katapultiert und ICO- und dAPP-Projekten direkt von diesen Vorteilen zu profitieren erlaubt. Dank einer BFT/POS-Hybridkonsensmethode wird MF-Mainnet Konsens mit minimalem Energieverbrauch und umweltschonend erreichen. Unter Verwendung eines anreizorientierten Masternode-Angebots, wird MFM Dezentralisierung durch tausende global verteilter Nodes erreichen.

Multi-Blockchain Integration

MF Chain baut ein Multiwährungs-Zahlungssystem, das geschaffen ist um bequeme Aneignung durch Händler- und Nutzer zu ermöglichen, während es alle Blockchains innerhalb des Netzwerks umfasst. Das Resultat ist eine wahrlich dezentralisierte Open-Source-Community, in der kein Coin Vorrangstellung gegenüber einem anderen gewinnen kann. Eine Community, in der kein Coin einem anderen überlegen ist, sondern wo Innovatoren und Community-Nutzer eine Vielzahl an Blockchains für ihre relevantesten und nützlichsten Zwecke verwenden können. Unser Fokus ist es, der Blockchainwirtschaft zu ihrem vollen Potential zu verhelfen.

Verifizierte Digitale Identität

Die digitale Identität schließt spezielle Informationen ein, die genutzt werden können, um Individuen, Organisationen und Maschinen zu verifizieren, allerdings in elektronischem statt in papierbasiertem Format. Das Befolgen behördlicher Richtlinien, wo erforderlich, ist von höchster Wichtigkeit um entsprechend internationaler Standards der Geldwäschebekämpfung und Anti-Terrorrichtlinien zu operieren. Gleichzeitigt liegt MF Chain viel daran, die Privatsphäre und die Anonymität seiner Nutzer zu schützen. Das MF-Mainnet wird in der Lage sein, beide Ansprüche zu befriedigen. Dank nutzerkontrollierter Privatsphärefunktionen mittels zk-SNARKs wird Nutzern komplette Freiheit und Entscheidungsgewalt bei der Kontrolle ihrer Transaktionsdaten gegeben. Sie werden in der Lage sein zu entscheiden, was sie teilen möchten und mit wem. Das MF-Mainnet wird Privatsphäre bieten und die Befolgung der Richtlinien sicherstellen und somit Nachhaltigkeit und Integration in Regierungsbereiche ermöglichen.

Multiwährungs-ICO-Plattform

Heutige Smart-Contract-Plattformen erlauben es neuen Projekten, Mittel während live Token-Generierungsevents aufzunehmen. Dies beschränkt die Projekte jedoch in den meisten Fällen auf nur einen Währungstyp. Das MF-Mainnet wird es ICO-Projekten ermöglichen, eine beliebige Zahl von Kryptowährungen während ihres live Token-Generierungsevent anzunehmen. ICOs werden nun die Möglichkeit haben, BTC, LTC, NEO, ETH, RPX und beinahe jede andere bedeutsame Währung ihrer Wahl während eines live Token-Generierungsevents anzunehmen. MF Chains Vision ist es, eine Plattform zu schaffen, die frei ist von Beschränkungen und Barrieren anderer Plattformen.

Atomic-Swap Chainübergreifende Transaktionen

Atomic-Swap verleiht Nutzern die Fähigkeit, einen Coin bequem gegen einen anderen einzutauschen. MF Chain-Nutzer werden diese Fähigkeit dank ihrer Wallets haben, die ihnen die Flexibilität und Kontrolle bietet, um bequem Coins zu überweisen, von unterwegs, ganz ohne, dass es erforderlich wäre auf eine Exchange zuzugreifen oder Depotrechte an Dritte zu verleihen.

Private Blockchains auf Unternehmensniveau

Das MF-Mainnet ist währungsagnostisch. Das bedeutet, dass es sowohl mit als auch ohne eigenes Token funktioniert. Zusätzlich werden Sidechain-Kapazitäten es Organisationen erlauben, eigenen Code auf privaten Chains außerhalb des MF-Mainnet bereitzustellen. Organisationen können Nodes mittels eines Amazon-Lightsail schnell und unter minimalem Einsatz von Ressourcen aufbauen. Wir befähigen Konzerne, Organisationen und Maschinen alle Funktionen der Blockchain zu nutzen, während sie gleichzeitig die Kontrolle über ihre proprietären Systeme behalten.

Virtuelle Maschine – MFVM (Virtuelle Maschine für Moderne Finanzen)

Eine abgespeckte VM mit einer ultraschnellen Startzeit, intelligenten Funktionen und einfacher Stack-Hierarchie.

Mehrsprachige Smart-Contract-Programmierung

Compiler und Plugins für C++, C-Sharp, Java, Python, NodeJS und Solidity verleihen sowohl erfahrenen Blockchainentwicklern als auch unerfahrenen Codern, der meisten Sprachenhintergründe, die Fähigkeit, verteilte Anwendungen auf dem MF-Mainnet bequem zu entwickeln und bereitzustellen.

Vorgefertigte Contract-Bibliothek

Viele Projekte verschwenden in ihren ersten Wochen und Monaten unnötig viel Zeit und Ressourcen auf das Erstellen der Smart-Contracts, die benötigt werden ihr Projekt zu launchen. MF Chain wird die Community mit einer kostenlosen vollständigen Bibliothek von Smart-Contracts, dApps und Blockchain-Tools versorgen, die per Community-Review auditiert und verifiziert wurden. MF-Chain beabsichtigt Backlogs zu vereinfachen, um es Entwicklern zu ermöglichen, veröffentlichbare Blockchainprojekte innerhalb von Stunden in Betrieb zu nehmen.

Innovations-Inkubator

Ein Beschleuniger, geschaffen um brillianten Köpfen Ressourcen zu bieten, um innovative Technologien zu konzeptualisieren und zu kreieren. Viele entstehende Ideen benötigen Jahre um sich zu verstetigen, dies gilt besonders für Innovatoren, die um Unterstützung und Ressourcen kämpfen müssen. Mit dem Innovations-Inkubator können Firmen und Individuen, die zusätzliche Ressourcen benötigen, direkt mit MF Chain arbeiten um Zugang zu erhalten zu Leuten, Strategie, Durchführung und Bargeld, die notwendig sind für eine zügige Projektentwicklung und massives Wachstum.

MF CHAIN-ICO-INFORMATION

Allgemeine Info

Modern Finance Chain (MF Chain) beabsichtigt zwischen 2500 und 33.000 ETH-Tokens während des Prä-ICO und ICO aufzunehmen. Alle ICO-Transaktionen werden per Smart-Contract-Transfer abgewickelt. Nur gewhitelistete Teilnehmer werden die Möglichkeit haben, während des ICO Mittel beizusteuern. Jegliche Beiträge die von Adressen gesendet werden, die nicht auf der Whitelist stehen, werden vom ICO-Smart-Contract abgelehnt.

MF-Chain wird nur auf 50% der in der ersten Hälfte von 2018 aufgenommenen Mittel Zugriff haben. Diese Mittel werden genutzt werden für Entwicklung, Betrieb und Marketing. Nichtausgegebene Mittel werden in zwei Phasen entsperrt. Die erste Phase wird nach der vollständigen Veröffentlichung der Einzelhandels-Abwicklungsplattform entsperrt. Die zweite Phase wird entsperrt, sobald das MF-Mainnet vollständig veröffentlicht ist.

Whitelist and KYC

Um beim MF Chain-ICO teilzunehmen, müssen angehende Plattformnutzer akzeptiert und der Whitelist hinzugefügt werden. MF Chain beabsichtigt zwei separate Whitelist-Kampagnen laufen zu lassen, so dass auch Nutzer, die erst spät von MF Chain erfahren haben, teilnehmen können. Alle angehenden Teilnehmer können sich während jeder Whitelist-Phase bewerben (Beispiel: Teilnehmer die während der ICO-Phase Mittel beisteuern möchten, können sich in der ersten Whitelist-Phase bewerben; dieses Beispiel wird empfohlen).

Abhängig von der Größe des Interesses, kann die zweite Whitelist-Phase frühzeitig enden. Alle Mitglieder werden auf MF Chains KYC-Anforderungen geprüft. MF Chain ist eine Partnerschaft mit Identity Mind eingegangen und wird alle übermittelten Informationen mit den OFAC-, PEP-, PSFI-, EU- und Freeze-Listen abgleichen. Abhängig von der Höhe des Beitrags, könnte die Übermittelung eines behördlich ausgegebenen Personalausweises erforderlich sein. MF Chain befolgt alle örtlichen Beschränkungen und Limitationen; daher werden Einwohner bestimmter Länder nicht in der Lage sein teilzunehmen.

ICO- und Whitelist-Daten

  • Privates Angebot: 5. April – 5. Mai
  • Vorverkauf: 6. Mai – 25. Mai
  • ICO: 26. Mai – 25. Juni

ICO Caps

  • Soft-Cap: 2500 (mit eingebauter Smart-Contract-Rückerstattungsfunktion, falls diese nicht erreicht wird)
  • Hard-Cap: 33.000 ETH

ICO-Cap-Tabelle

Die Gesamtzahl MFX-Tokens ist bei 521.000.000 gedeckelt. 1 Ether = 8.500 MFX-Tokens.

  • ICO-Tokenpreis: 1 Ether = 8.500 MFX-Tokens
    • 33.000 Ether ICO-Gesamt-Hard-Cap
    • Mindestbeitrag – 0,1 Ether
    • Maximalbeitrag – 200 Ether
  • Vorverkauf-Tokenpreis: 1 Ether = 10,150 MFX-Tokens
    • 5000 ETH-Hard-Cap
    • Mindestbeitrag – 5,0 Ether
    • Mindestbeitrag – 200 Ether

Bonusstruktur

=>10 ETH: 10% Bonus

=>25 ETH: 15% Bonus

=>100 ETH: 20% Bonus

Tokenverteilung

Öffentliche Tokens

  • Vorverkauf & ICO – 57% (301 Mio.)
  • Airdrop & Anreizprogramme 1% (5 Mio.)
  • Entwickler & Berater – 8% (40 Mio.)
  • Händler-Anreizprogramm – 15% (75 Mio.)
  • Gesperrte Tokens um Entwicklung & Marketing zu unterstützen – 19% (100 Mio.)

Zukünftige Entwicklung- und Marketing-Tokens werden dem folgenden Zeitplan entsprechend gesperrt bleiben:

  • 50% an einem zufälligen Datum entsperrt: Q2 2019
  • 50% an einem zufälligen Datum entsperrt: Q2 2020

Initial zirkulierende Tokens (max.): 306,000,000
Maximales Tokenangebot: 521,000,000

Entwickler- und Berater-Tokens

Entwickler- und Berater-Tokens werden allmählich im Vierteljahresrhythmus bis Q2 2019 entsperrt.

Treuhand für während des ICO erhaltene ETH

Multisignatur-Treuhand ist eine Möglichkeit, um während des ICO eingesammelte Mittel zu sperren, bis bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Diese Methode gibt ICO-Beitragenden die Garantie, dass bestimmte Entwicklungsmeilensteine des Projekts erreicht werden. Das Team wird nicht in der Lage sein die im ICO aufgenommenen Mittel auszugeben, bis die Entwicklungsverpflichtungen der Alphaversion erfüllt sind und die Plattform vollständig veröffentlicht ist.

Die Multisig-Treuhandveröffentlichung soll folgenden Vorgaben entsprechend veröffentlicht werden:

  • 50% – Werden NICHT eingefroren, sondern für die Entwicklung und Bewerbung des Projekts unmittelbar im Anschluss an das ICO genutzt.
  • 20% – Eingefroren, bis zur Veröffentlichung des MFC-Zahlungsabwicklungssystem (Bestätigung und Zustimmung des Treuhand-Direktoriums für Freigabe erforderlich).
  • 30% – Eingefroren, bis zur Veröffentlichung des MF-Mainnet (Bestätigung und Zustimmung des Treuhand-Direktoriums für Freigabe erforderlich).

Unverkaufte Tokens

Alle Tokens, die nicht während des ICO verkauft wurden, werden verbrannt.

KERNTEAM

Benamara Oualid, Mathematiker und Kryptograph
PhD in Mathematik, dessen Expertise von Algorithmen und Komplexitätstheorie zu Matlab und Kryptographie reicht. Benamara hat an Kryptoanalyseprojekten gearbeitet, was ihn dazu brachte, fortschrittliche Algorithmen für Kryptographie und Sicherheit zu entwickeln.


Dr. Piers Lawrence, Mathematiker
Dr. Lawrence hat einen PhD in angewandter Mathematik, bei dem er sich während seiner postdoktoralen Forschung auf die Entwicklung der Linearisierung von Matrixpolynomen konzentrierte. Hier erzielte Dr. Lawrence mehrere bahnbrechende Entdeckungen, die Stabilitätsanalysen signifikant verallgemeinern und vereinfachen. Außerdem entwickelte er Methoden für die stabile Berechnung der Wurzeln von Polynomgleichungen, ausgedrückt in Hermite- und Lagrange-Basen sowie für baryzentrische rationale Interpolanten.

 

 

Kat Campise, Data Scientist
Kat ist ein Vollzeit-Data-Scientist und technische Redakteurin, in deren akademischen Graden zahlreiche Disziplinen vereint sind, einschließlich Computerwissenschaften, Journalismus und Lernwissenschaften. Ihre berufliche Erfahrung ist ähnlich divers und umschließt die Welten der Bildung, Fintech, Maschinenlernen/KI und Psychologie. Ihre Promotionsforschung führte zu einer Einladung durch Carnegie Mellon, um kognitive Tutoren konstruieren und testen zu helfen, was ihr Interesse am Feld des Maschinenlernens und KI weiter intensivierte. Sie hat Whitepapers, Blogs und Artikel für hunderte von Klienten verfasst, von kleinen Tech-Start-Ups bis zu großen, wohlbekannten Marktführern.

 

Yar Ogloblin, Python- und Solidityentwickler
Yar hat einen Master of Science in Mathematik und ist ein Experte in der Blockchainentwicklung, im Smart-Contract-Verfassen, der Entwicklung von Web-Anwendungen, voll-REST APIs mittels Python/Django und der Konstruktion von Interaktionen zwischen Python/Django Web-Apps und der Ethereum-Blockchain.

 

Nick Ivanov, Python- und Kryptographieentwickler
Nicks Bachelor of Engineering in Computerwissenschaften ebnete ihm den Weg für die Beherrschung der Blockchainentwicklung, dem Schreiben von Smart-Contracts, Big-Data und der Informationssicherheit.

 

Sergio Andronik, Projektmanager
Sergio ist ein agiler Projektmanagementexperte der sich ständig selbst mit neuen und komplexen Projekten herausfordert. Zusätzlich zu seinem Master in Computerwissenschaften, hat Sergio über 15 Zertifikationen und Lizenzen im Bereich des Projektmanagements und fokussiert sich auf die Gewährleistung detailgenauer Kommunikation, Zeitmanagement und dynamischer Verwaltung von Arbeitsabläufen zwischen Projektteilnehmern.

 

Sofia Shybaieva, Software-Qualitätssicherung
Sofia hat einen Bachelor in Computerwissenschaften und ist Expertin in Jira, Confluence, Eclipse, Intellij Idea und dem Managen von Teamarbeit mit Git.

 

Jack Lloyd, Kryptographie- und Sicherheitsexperte
Jacks Bachelor in Computerwissenschaften hat einen Schwerpunkt auf Krypto, Mathe und High-Assurance-Systemen. Er ist ein Entwickler, der auf die Erstellung kryptographischer Software und sonstiger Systeme, wo Präzision und Leistung auf der Produktionsebene essentiell ist, spezialisiert ist. Jacks hauptsächliche Programmiersprachen sind C++ (vorzugsweise C++11/C++14), C, Python mit zusätzlicher Erfahrung bei der Verwendung von Go, Rust, OpenCL, C# und OCaml.

REFERENCES

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11 Ibid.

12 Capgemini. (2017). World Payments Report 2017. Available at:
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13 Capgemini. (2017). World Payments Report 2017. Available at: https://www.worldpaymentsreport.com/download

14 Ibid.

15 TSYS. (2016). 2016 U.S. Consumer Payments Study. Available at: https://www.tsys.com/Assets/TSYS/downloads/rs_2016-us-consumer-payment-study.pdf

16 Ibid.

17 Ibid.

18 Ibid.

19 Statista. (2018). Digital payment methods that North American retailers accept or plan to accept as of December 2017. Available at: https://www.statista.com/statistics/384921/digital-payment-methods-retail-america/

20 Statista. (2018). Digital payment methods that North American retailers accept or plan to accept as of December 2017. Available at: https://www.statista.com/statistics/384921/digital-payment-methods-retail-america/

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22  Cision PRWeb. (2017). New Market Force Banking Study: Capital One Is Consumers’ Favorite, But Satisfaction and Loyalty Is Down Industry-Wide. Available at:
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23  Janssen, M., Mäntymäki, M., Hidders, J., Klievink, B., Lamersdorf, W., van Loenen, B., Zuiderwijk, A. (Eds.). (2015). Open and Big Data Management and Innovation. 14th IFIP WG 6.11 Conference on e-Business, e-Services, and e-Society, I3E 2015, Delft, The Netherlands, October 13-15, 2015, Proceedings.

24 Ibid.

25 Ibid.

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27 Ibid.

28 TSYS. (2016). 2016 U.S. Consumer Payments Study. Available at: https://www.tsys.com/Assets/TSYS/downloads/rs_2016-us-consumer-payment-study.pdf

29 Ibid.

30 Value Penguin. (2017). Credit Card Processing Fees and Costs. Available at: https://www.valuepenguin.com/what-credit-card-processing-fees-costs

31 Ebrahimi, A. (2017). The Complete Guide to Credit Card Processing Rates & Fees. Available at: https://www.merchantmaverick.com/the-complete-guide-to-credit-card-processing-rates-and-fees/

32 Shukairy, A. (2017). E-commerce Fraud and Chargebacks – Statistics and Trends. Available at: https://www.invespcro.com/blog/e-commerce-fraud-and-chargebacks-infographic/

33 Juniper Research. (2016). Online Payment White Paper: 2016-2020. Available at: http://www.experian.com/assets/decision-analytics/white-papers/juniper-research-online-payment-fraud-wp-2016.pdf

34 Coin Market Cap. (2018). Cryptocurrency Market Capitalizations. Available at: https://coinmarketcap.com/coins/

35 Statistics Times. (2017). List of Countries by Projected GDP: 2017. Available at: http://statisticstimes.com/economy/countries-by-projected-gdp.php

36 Schleifer, T. (2018). Stripe is giving up on Bitcoin as a payment method. Recode. Available at:
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37 Lee, T.B. (2018). Bitcoin’s transaction fee crisis is over – for now. Ars Technica. Available at:
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38 Blockchain.info. (2018). Average Confirmation Time. Available at:
https://blockchain.info/charts/avg-confirmation-time?daysAverageString=7&timespan=2years

39 Karlo, T. (2008). Ending Bitcoin Support. Stripe Blog. Available at:
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